user_mobilelogo

 

Berichte aus dem Schuljahr 2020/21

 

Berichte aus den vergangenen Schuljahren finden Sie im ARCHIV!

„Du bist, was du isst“ – Ernährungsführerschein am BG/BRG Lienz

 

Essen und Trinken – sei es die gemeinsame Jause in der Schule oder das gemeinsame Mittagsessen mit der Familie - sind zentrale Bestandteile unseres Alltags. Welche Bedeutung eine gesunde Ernährung für unseren Körper, unsere Gesundheit und unser Wohlempfinden hat, haben Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen im Biologieunterricht fünf Wochen lang „erforscht“. Parallel zur Theorie im Unterricht beobachteten die Schülerinnen und Schüler ihre individuellen Trink- und Essgewohnheiten und führten darüber ein Tagebuch. Ihr erworbenes Wissen präsentierten sie in einer Abschlussprüfung. Ihr Wissen über gesunde Ernährung wird einem offiziellen „Trink- und Jausenführerschein“ bestätigt. Welche Erfahrungen und neue Informationen sie erworben haben, sollen folgende von den Schülerinnen und Schüler verfasste Texte veranschaulichen.

Emma und Katharina haben ihre Erfahrungen folgendermaßen zusammengefasst:

  • Wir achten besonders darauf, dass wir von unserer Nahrung nicht zu viel essen, sondern diese in kleine Portionen aufteilen.
  • Wir achten besonders darauf, dass wir von Zucker und Fett nicht so viel essen, denn das ist nicht besonders gesund.
  • Wir achten besonders darauf, dass auf der Nahrung zum Beispiel das AMA Güte-Siegel oder das BIO Siegel steht.
  • Wir haben beim Ernährungsführerschein gelernt, dass es wichtig ist, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, etwas Süßes darf aber auch mal sein.
  • Uns ist aufgefallen, dass wir währen dem „Trink- und Jausentagebucht“ viel mehr aufgepasst haben, was wir eigentlich essen.
  • Besonders interessant fanden wir die Ernährungspyramide, die uns eine Hilfestellung bei unserer Ernährung gibt.

(Emma Linder und Katharina Freiberger, 1b Klasse)

Ich habe bei meinem Jausentagebuch gelernt, dass ich jeden Tag abwechslungsreich essen sollte und nicht immer das Gleiche. Dann macht essen auch Spaß. Man sollte sich ausgewogen ernähren, wie z.B. Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Darum ist in meiner Jausenbox Folgendes eingepackt:

Vollkornbrot mit etwas Butter und Schinken, Käse (Camembert, Gouda), 

Saison-Gemüse / Obst, zum Beispiel Mandarinen, Himbeeren, Trauben, Karotten, Avocado, Radieschen, selbstgemachter Quittenkäse und Apfelringe mit Zimt.

Als Getränk fülle ich an warmen Tagen normales Wasser in meine Soulbottle oder im Winter ungesüßten Kräutertee.

(Julius Luneschnig, 1b Klasse)

Mein Ernährungsführerschein

Von November bis Anfang Dezember hatten wir die Gelegenheit, in unserer Schule den Ernährungsführerschein zu machen. Dabei mussten wir jeden Schultag ankreuzen, ob wir 500 ml Wasser getrunken, Obst und Gemüse, dunkles Brot oder Gebäck und Käse, Aufstriche und magere Wurst gegessen und uns jeden Tag mindestens eine halbe Stunde bewegt haben. Der Körper braucht Nährstoffe („Treibstoffe“) wie Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette. Kohlenhydrate sind in Kartoffeln und Getreideprodukten, Eiweiße in Fleisch/ Fisch und Milchprodukten sowie in Hülsenfrüchten enthalten und es gibt noch Fett. Es gibt aber zwei Sorten von Fett: ungesättigte und gesättigte Fettsäuren. Ungesättigte Fettsäuren sind in Süßigkeiten und Snacks, gesättigte Fettsäuren in Ölen, Butter und Wurst enthalten. Man sollte auch nicht zu wenig Fett essen, weil der Körper Fett braucht, allerdings nicht zu viel. Das kann man gut in der Ernährungspyramide sehen, in der oben die Lebensmittel sind, die man weniger essen und unten die Lebensmittel stehen, die man öfter essen sollte. Es gibt auch noch weitere Stoffe, die der Körper braucht, die aber keine Energie liefern, wie Wasser, Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe.
Beim Einkaufen sollte man darauf achten, möglichst Lebensmittel aus Österreich zu kaufen und dass sie “ bio“ sind. Beim Erledigen des Ernährungsführerscheins habe ich gelernt, mir eine gesunde Jause zusammenzustellen. Am leichtesten ist mir das Trinken und das Essen von dunklem Brot und Gebäck vorgekommen. Wir haben in den Biologiestunden auch gelernt, was auf einem Etikett einer Getränkeflasche steht, wie man die Nährwerte von 100g auf das Gewicht einer Milchschnitte mit 20g umrechnet, eine Nährwerte-Challenge gemacht (auf den Lebensmitteln Etiketten- welches Produkt hat von 100g die meisten Kohlenhydrate, Eiweiße usw.). Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien bekamen wir bei einem guten Ergebnis den Ernährungsführerschein überreicht und machten anschließend ein Erinnerungsfoto.  Obwohl wir uns gesund ernähren können – hin und wieder kann man sich auch mal was Süßes gönnen.

(Paulina Friedl, 1b Klasse)

1b Klasse Ernhrungsfhrerschein Foto

 

Als ich in die erste Klasse am Gym bin, haben wir in Biologie über Schuljause sehr viel gelernt. Frau Professor Oberegger hat sich sehr bemüht. Ich habe gelernt, was man alles zur Jause mitnehmen kann, was zugleich auch gesund ist. Im ersten Abschnitt haben wir uns über die Verdauung unterhalten. Wir haben zum Beispiel gelernt, dass, wenn man eine Semmel lange kaut, diese süß schmeckt. Im zweiten Abschnitt war die Ernährungspyramide Thema Nummer eins. Insgesamt hat der Ernährungsführerschein geholfen, mich bewusst zu ernähren. Also mir hat es sehr viel Spaß gemacht!

(Julian Ameseder mit selbst gezeichneter Ernährungspyramide, 1d Klasse)

Unser Ernährungsführerschein

Vor einigen Wochen haben meine Klasse und ich im Biologieunterricht den Auftrag erhalten, ein Ernährungs- Bewegungstagebuch sowie ein Jausentagebuch zu führen. In diesen Tagebüchern wurden genaue Aufzeichnungen unserer Gewohnheiten festgehalten.

Im Unterricht haben wir viele interessante Sachen über das Thema Ernährung gehört:  Zum Beispiel, dass man beim Einkaufen darauf achten soll, dass die Produkte, die man kauft, aus der Region sind und am besten ist es, wenn diese auch noch Bio sind. Zudem haben wir noch einiges über die Ernährungspyramide gelernt: Sie zeigt uns, was man öfter essen sollte und was man eher meiden soll.

Was im oberen Bereich der Pyramide steht, sollte man weniger oft essen als die gesünderen Lebensmittel, die weiter unten in den großen Feldern angeführt sind.

Nach einigen Wochen wurden die Fragen zum Thema Ernährung überprüft.

Auch unsere Arbeitsaufträge die wir zu Hause erstellen mussten wurden kontrolliert. Wenn die Tagebücher ordentlich geführt und die Fragen richtig beantwortet wurden, hat man die Prüfung bestanden und den Ernährungsführerschein erhalten.

Das war ein tolles Bio-Projekt unserer Professorin Mag. Anna Oberegger!

(Anna-Lena Schwarzl, 1d Klasse)

1d Klasse Ernhrungsfhrerschein